Eine Herde Impalas im Londolozi-Wildreservat, Südafrika
Londolozi im Herzen des Sabi-Sand-Reservats in Südafrika ist weit mehr als nur ein Safari-Ziel: Es gilt als Pionierregion für nachhaltigen Naturschutz. Das 150 km² große Gebiet bietet seit fast 100 Jahren Raum für Forschung, Schutz und Artenvielfalt. Als Teil eines offenen Ökosystems, das nahtlos in den Kruger-Nationalpark übergeht, ermöglicht Londolozi den freien Zug der Wildtiere, ohne dass Zäune Elefanten, Nashörner, Löwen, Leoparden, Zebras und viele Antilopenarten aufhalten würden. Unter ihnen befinden sich auch die anmutigen Impalas, die auf dem heutigen Bild zu sehen sind.
Diese grazilen Tiere sind wahre Meister der Anpassung: Je nach Jahreszeit wechseln sie ihre Nahrung, die von Blüten über Akazienhülsen bis zu Früchten reicht. Ihre Sozialstruktur ist faszinierend: Weibchen und Jungtiere leben in Herden, während Männchen in der Paarungszeit energisch um Reviere ringen. Nach einer Tragzeit von sechs bis sieben Monaten kommen die meisten Jungtiere im Frühsommer zur Welt. Doch selbst ihre Wendigkeit schützt sie nicht immer vor geschickten Jägern wie Leoparden oder Geparden. Gerade deshalb sind Orte wie Londolozi so wertvoll, denn sie bewahren das empfindliche Gleichgewicht der Natur und ermöglichen Begegnungen, die lange nachwirken.