Herbsttagundnachtgleiche
Die Herbsttagundnachtgleiche markiert den Moment, an dem Tag und Nacht nahezu gleich lang sind. Dieses astronomische Ereignis findet zwischen dem 22. und 24. September auf der Nordhalbkugel statt, wenn die Sonne den Himmelsäquator in Richtung Süden überquert. Es gilt als offizieller Beginn des Herbstes und wurde in vielen Kulturen als Symbol für Gleichgewicht, Ernte und Wandel gefeiert. Alte Zivilisationen wie die Maya und die Ägypter errichteten Tempel, die exakt auf Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen ausgerichtet waren – ein beeindruckender Beweis ihres astronomischen Wissens.
Auf dem heutigen Bild sind herbstliche Espenbäume im Fishlake National Forest in Utah, USA, zu sehen, wo die Landschaft in goldene und ockerfarbene Töne getaucht ist – ein lebendiger Ausdruck des saisonalen Wandels. Diese Veränderung betrifft nicht nur die Vegetation, sondern auch das Verhalten von Tieren und Menschen, die sich auf die kälteren Monate vorbereiten. Die Herbsttagundnachtgleiche erinnert uns an die Schönheit des Wandels und daran, wie wichtig es ist, sich dem natürlichen Rhythmus der Erde anzupassen.