„Der Nussknacker“, aufgeführt vom Türkischen Staatsballett und der Türkischen Staatsoper in Ankara, Türkei (© Anadolu/Getty Images)
Die berühmte Musik des „Blumenwalzers“ aus „Der Nussknacker“ gehört zu den bekanntesten Ballettstücken weltweit und wird oft auch außerhalb des Balletts gespielt.
Was wäre die Adventszeit ohne funkelnde Lichter und einen Hauch von Magie? Genau das schenkt uns Tschaikowskys „Der Nussknacker“, ein Klassiker, der seit über 130 Jahren Herzen verzaubert. Die Geschichte beginnt am Heiligabend: Clara bekommt einen Nussknacker, der sie in eine Traumwelt entführt – mit mutigen Kämpfen und süßen Versuchungen. Besonders berühmt ist der Tanz der Zuckerfee, dessen Melodie auf der Celesta erklingt, einem Instrument, das wie ein Glockenspiel klingt. Inspiriert von E.T.A. Hoffmanns Märchen, feierte das Ballett 1892 seine Premiere in Sankt Petersburg, Russland, und wird seither weltweit neu interpretiert.
Das heutige Bild zeigt eine Aufführung der Türkischen Staatsoper und des Balletts in Ankara. Darauf sind schneebedeckte Silhouetten zu sehen, die eine märchenhafte Welt heraufbeschwören und den Zauber der Winter- und Festzeit einläuten. Auch in Deutschland zählt „Der Nussknacker“ zu den Höhepunkten der Saison, etwa an großen Bühnen wie der Hamburgischen Staatsoper, der Semperoper in Dresden und der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Viele Familien verbinden den Besuch einer Aufführung mit einem Weihnachtsmarktbesuch, wodurch die Festtage noch stimmungsvoller werden. Ein perfekter Auftakt für Tage, die Kultur und Tradition vereinen.