Lasst uns froh und munter sein Lasst uns froh und munter sein
Nikolaustag
Schokoladennikoläuse in einem Supermarktregal (© hydebrink/Shutterstock)
Der Nikolaustag erinnert an den Heiligen Nikolaus von Myra (ca. 270–343 n. Chr.), der als Schutzpatron der Kinder gilt.
Heute ist es wieder so weit: Am 6. Dezember klopft der Nikolaus an viele Türen und sorgt nicht nur bei Kindern für Freude. Dieser Brauch gehört fest zur Vorweihnachtszeit und geht auf den historischen Bischof Nikolaus von Myra zurück, der im 4. Jahrhundert in der heutigen Türkei lebte und für seine Hilfsbereitschaft bekannt war. Zahlreiche Legenden berichten von seiner Großzügigkeit gegenüber Armen und Kindern. In Erinnerung daran stellen Kinder am Vorabend ihre Stiefel oder Schuhe vor die Tür. Am Morgen finden sie darin kleine Geschenke, Nüsse, Mandarinen oder Schokolade – vorausgesetzt, sie waren im Laufe des Jahres brav.
Besonders Familien, Schulen, Kindergärten und Vereine feiern den Nikolaustag mit kleinen Festen, bei denen der Nikolaus häufig persönlich erscheint. In einigen Regionen begleitet ihn Knecht Ruprecht, der an Verantwortung und gutes Verhalten erinnert. Viele Städte gestalten den Tag zusätzlich mit Märkten oder Umzügen, bei denen der Nikolaus oft von Engeln begleitet wird.
Der Nikolaustag verkürzt nicht nur die Wartezeit bis Weihnachten, sondern rückt auch Werte wie Großzügigkeit in den Mittelpunkt. Er lädt uns dazu ein, in der stressigen Vorweihnachtszeit innezuhalten und uns auf die kleinen Gesten zu besinnen. Ob klassisch mit einem Schokoladennikolaus oder in Form von Nächstenliebe – der Nikolaustag bietet zahlreiche Möglichkeiten, diese besondere Zeit bewusst zu gestalten und Freude zu teilen.