Die Stadt der Sternenkarten Die Stadt der Sternenkarten
Maya-Stätte von Copán, Honduras
Maya-Stätte von Copán, Honduras (© diegograndi/Getty Images)
Im Herzen des honduranischen Regenwaldes offenbaren die Ruinen von Copán den Glanz einer Zivilisation, die Kunst, Astronomie und Schrift meisterhaft beherrschte. Diese antike Maya-Stadt galt als bedeutendes politisches und zeremonielles Zentrum Mesoamerikas. Ihre kunstvoll gemeißelten Stelen, die hieroglyphischen Treppen und Tempel zeugen von einer architektonischen Präzision, die Archäologen und Historiker bis heute fasziniert. Heute können wir die Schönheit der Maya-Stätte von Copán in Honduras bewundern – ein Ort, an dem jeder Stein Fragmente einer jahrtausendealten Geschichte zu erzählen scheint.
Copán wurde 1980 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, nicht nur wegen seines archäologischen Wertes, sondern auch wegen seines Beitrags zum Verständnis der Maya-Welt. Besonders beeindruckend ist die Hieroglyphentreppe, der längste bekannte Maya-Text mit über 2.000 Glyphen. Die Ruinen von Copán kartierten nicht nur die Sterne, sondern auch die Zeitzyklen, königlichen Dynastien und Mythen, die das Wesen einer Kultur formen, die bis heute Generationen inspiriert.