Schwarzschwanz-Präriehunde in der Roberts Prairie Dog Town, Badlands-Nationalpark, South Dakota, USA (© Greg Vaughn/Getty Images)
Lust auf ein Abenteuer in der Prärie? Der Badlands-Nationalpark im US-Bundesstaat South Dakota fasziniert mit bizarren Felsformationen, tiefen Schluchten und einer kargen, fast außerirdisch wirkenden Landschaft. Der Name „Badlands“ stammt von frühen Siedlern und den Lakota, einem indigenen Volk Nordamerikas, die das Gebiet als „schlechtes Land“ bezeichneten – wegen seiner rauen, schwer begehbaren Natur. Doch unter der Oberfläche verbirgt sich ein Schatz aus längst vergangenen Zeiten: Fossilien von urzeitlichen Nashörnern und Kamelen sowie Spuren einstiger subtropischer Meere erzählen die Geschichte einer Welt, die vor Millionen Jahren existierte.
In der Roberts Prairie Dog Town, der größten zugänglichen Kolonie im Park, wuseln Tausende Schwarzschwanz-Präriehunde umher. Diese sozialen Nager leben in unterirdischen „Städten“, die sich über mehrere Quadratkilometer erstrecken. Ihre Tunnel belüften den Boden, fördern die Pflanzenvielfalt und bieten Lebensraum für über 200 Tier- und Pflanzenarten. Früher als Plage gesehen, gelten Präriehunde heute als echte Umwelthelden – sie sind eine Schlüsselart, die das gesamte Ökosystem stärkt. Ob Naturfan oder Tierfreund – die Badlands zeigen, wie lebendig eine Landschaft sein kann.