Ein Stern, der Weihnachten leuchten lässt
Ein Stern, der Weihnachten leuchten lässt Ein Stern, der Weihnachten leuchten lässt
Gefleckter Weihnachtsstern
In Mexiko nennt man Weihnachtssterne „Flores de Noche Buena“ (Blumen der Heiligen Nacht) und sie werden bereits seit dem 17. Jahrhundert in Weihnachtsfeiern verwendet.
Wenn eine Pflanze im Dezember die Bühne betritt, dann ist es der Weihnachtsstern – auch Adventsstern oder Poinsettie genannt. Mit seinen leuchtend roten Hochblättern bringt er Wärme in die kalte Jahreszeit – und das nicht nur in den USA, wo am 12. Dezember sogar der „National Poinsettia Day“ gefeiert wird. Auch hierzulande gehört er zu den beliebtesten Dekorationen rund um Weihnachten und ist aus vielen deutschen Wohnzimmern nicht mehr wegzudenken.
Seine Geschichte ist faszinierend: Ursprünglich wuchs der Weihnachtsstern wild in Mexiko, wo die Azteken ihn für Farbstoffe und Heilmittel nutzten. Im 19. Jahrhundert entdeckte der US-Diplomat Joel Roberts Poinsett die Pflanze und brachte sie in die Vereinigten Staaten – der Beginn einer weltweiten Erfolgsgeschichte. Übrigens: Die roten Teile sind keine Blüten, sondern Brakteen (farbige Hochblätter), während die kleinen gelben Knospen in der Mitte die eigentlichen Blüten sind.
Und keine Sorge: Weihnachtssterne sind nicht tödlich giftig, auch wenn man sie nicht essen sollte. Mit über hundert Farbvarianten – von klassischem Rot bis hin zu gesprenkelten Sorten wie „Jingle Bells“ – findet jeder seinen Favoriten. Wenn Sie noch keinen Weihnachtsstern besitzen, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, um sich diese wunderschöne Pflanze nach Hause zu holen!
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