Frostbedeckte Bäume entlang des Flusses Loisach, Kochelsee, Bayern (© Malorny/Getty Images)
Der gregorianische Kalender verbesserte den julianischen Kalender, indem er die Schaltjahrregeln verfeinerte und somit für mehr Genauigkeit sorgte sowie die jahreszeitliche Verschiebung verringerte.
In Deutschland haben wir das vergangene Jahr gebührend mit Musik, guten Wünschen und dem Kult-Sketch „Dinner for One“ verabschiedet. Nun sind die prachtvollen Feuerwerke verklungen und eine stille Ruhe legt sich über die Städte. Heute, am 1. Januar, blicken wir voller Erwartungen in das neue Jahr. Neujahr ist wie ein leeres Buch, dessen Seiten nur darauf warten, von uns beschrieben zu werden. Viele Menschen nehmen sich zum Jahresbeginn gute Vorsätze für die kommenden Monate vor.
Nach der langen Silvesternacht pflegen viele Deutsche ruhigere Traditionen: ein gemeinsames Frühstück mit Berliner Pfannkuchen oder einen Spaziergang an der frischen Winterluft, etwa entlang vereister Flüsse wie der Loisach auf unserem heutigen Bild. In Küstenregionen und an Seen wagen sich manche sogar zum Eisbaden ins kalte Wasser – ein Ritual für Mutige, das als belebend gilt und an Orten wie der Ostsee oder in Bayern immer mehr Anhänger findet.
Auch Städte wie Berlin, Hamburg oder München begrüßen das neue Jahr mit festlichen Konzerten und Empfängen. Ob beim gemütlichen Spaziergang durch verschneite Landschaften oder beim erfrischenden Sprung ins neue Jahr – Neujahr steht für Aufbruch, Zuversicht und die Freude auf alles, was noch vor uns liegt.