Wo Himmel und Erde sich treffen Wo Himmel und Erde sich treffen
Internationaler Tag der Berge
Der Gipfel des Mount Everest bei Sonnenuntergang, gesehen vom Renjo La, Nepal (© shoults/Alamy)
Jedes Jahr am 11. Dezember wird der Internationale Tag der Berge gefeiert – ein Gedenktag, den die Vereinten Nationen 2003 ins Leben gerufen haben, um auf die ökologische, kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung der Gebirgsregionen aufmerksam zu machen. Berge bedecken rund 22 % der Erdoberfläche und sind Heimat für etwa 15 % der Weltbevölkerung. Sie sind Quelle von Wasser, Biodiversität und spiritueller Kraft. Auf dem heutigen beeindruckenden Bild sehen wir den Gipfel des Mount Everest bei Sonnenuntergang, gesehen vom Renjo-La-Pass in Nepal. Mit seinen 8.848 Metern ist der Everest der höchste Punkt der Erde – ein weltweites Symbol für Herausforderung und natürliche Schönheit. Dieser Tag lädt dazu ein, über die Verletzlichkeit dieser Ökosysteme angesichts des Klimawandels nachzudenken und ihren Schutz zu stärken.
In Deutschland wird dieser Tag gefeiert, indem man die Nähe zu den eigenen Gipfeln sucht – beispielsweise zu den stillen Höhen der Bayerischen Alpen, wo der Atem der Berge Geschichten erzählt. Von der Zugspitze bis zu den Tälern von Berchtesgaden bieten die deutschen Berge Orte der Einkehr, des Wanderns und der Verbundenheit mit der Natur – ganz im Sinne dieses weltweiten Gedenktages.