Walhai vor der Küste des Alifu Dhaalu-Atolls, Malediven (© Bachir Moukarzel/Amazing Aerial Agency)
Am 30. August ist Internationaler Tag des Walhais – ein Aktionstag, der seit 2008 auf den Schutz dieser sanften Riesen aufmerksam macht. Der Walhai kann bis zu 12 Meter lang werden und wiegt mehrere Tonnen. Trotz seines Namens ist er völlig ungefährlich, da er sich ausschließlich von Plankton ernährt und keine Gefahr für den Menschen darstellt. Diese faszinierenden Tiere sind weltweit in tropischen und subtropischen Meeren unterwegs – von der Yucatán-Küste in Mexiko über die Malediven bis hin zu Mosambik, Australien und den Philippinen. In deutschen Gewässern wie der Nord- oder Ostsee wäre es ihnen allerdings viel zu kalt.
Walhaie sind ovovivipar, das heißt, ihre Jungen schlüpfen im Mutterleib und werden lebend geboren. Forschende identifizieren sie anhand ihrer einzigartigen Punktmuster, doch vieles, etwa zur Fortpflanzung, bleibt rätselhaft. Klar ist: Walhaie sind bedroht – vor allem durch den Menschen. Kollisionen mit Schiffen, Plastikmüll und nicht regulierter Tourismus setzen ihnen zu. Gerade ein Tag wie dieser erinnert uns daran, wie wichtig es ist, die Wunder der Meere zu schützen.