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Internationales Leuchtturm- und Feuerschiffwochenende
Lyngvig Leuchtturm, Hvide Sande, Dänemark (© Caroline Brundle Bugge/Getty Images)
Honigbienen nutzen einen komplexen „Schwänzeltanz“, um den anderen Bienen im Bienenstock den Standort von Nahrungsquellen mitzuteilen.
Jedes Jahr am dritten Augustwochenende stehen Leuchttürme und Feuerschiffe weltweit im Mittelpunkt: Das Internationale Leuchtturm- und Feuerschiffwochenende wurde 1998 von Funkamateuren in Schottland ins Leben gerufen, um auf die historische und technische Bedeutung dieser Bauwerke hinzuweisen. Leuchttürme sind nicht nur nautische Wegweiser, sondern auch Symbole für Orientierung, Ausdauer und Geschichte, die uns seit Jahrhunderten bei Wind und Wetter den Weg weisen. Viele der oft denkmalgeschützten Türme öffnen an diesem Wochenende ihre Türen für Besucher – wie der Leuchtturm Lyngvig an der dänischen Nordseeküste auf unserem heutigen Bild. Gleichzeitig treten Funkamateure weltweit in Kontakt: von Kanada über Australien bis zu deutschen Küsten wie Warnemünde, Borkum oder der Elbmündung.
Auch Deutschland beteiligt sich mit zahlreichen Standorten: etwa dem imposanten Leuchtturm Roter Sand in der Nordsee, dem Turm Buk bei Kühlungsborn oder dem Leuchtturm Campen bei Emden. Sogar ehemalige Feuerschiffe wie das Borkumriff in Emden oder die Elbe 1 in Cuxhaven laden zum Besuch ein. Für Technikinteressierte, Familien und Liebhaber maritimer Kultur bietet dieses Wochenende eine besondere Gelegenheit, Leuchttürme aus nächster Nähe zu entdecken – und Seefahrtsgeschichte hautnah zu erleben.