Blühende Sonnenblumen auf einem Feld im Sommer (© Arsgera/Shutterstock)
Viele glauben, dass sich Sonnenblumen nach der Sonne drehen, aber das tun nur junge Knospen – ausgewachsene Blüten bleiben fest ausgerichtet, meist nach Osten.
Sonnenblumen sind der Inbegriff des Sommers: leuchtend gelb, fröhlich und voller Leben. Ihr Name Helianthus stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Sonne“ und „Blume“. Mit einer Wuchshöhe von bis zu drei Metern sind sie nicht zu übersehen – ein echter Blickfang am Wegesrand, perfekt für einen spontanen Fotostopp oder um einen kleinen Naturmoment zu genießen. Ihre Blütezeit liegt meist im Juli und August, wenn ganze Felder goldgelb blühen. Doch Sonnenblumen sind nicht nur schön anzusehen. Ihre Kerne sind wahre Kraftpakete, reich an Vitamin E, Magnesium und gesunden, ungesättigten Fettsäuren.
Besonders beeindruckend sind die Sonnenblumenfelder im Thüringer Becken, das zu den größten Anbauregionen Deutschlands zählt. Zwischen sanften Hügeln und weiten Feldern erstrecken sich hier im Sommer riesige gelbe Teppiche bis zum Horizont und schaffen so ein Paradies für Naturfreunde und Fotografen. Auch rund um Leipzig, in der Lüneburger Heide oder in Brandenburg findet man wunderschöne Sonnenblumenfelder, die zum Verweilen einladen. Ob beim Spaziergang, auf einer Radtour oder bei einem kurzen Stopp am Straßenrand – Sonnenblumen schenken uns ein kleines Stück Sommer zum Sehen, Schmecken und Fühlen.